Archive for Februar, 2011

Alles OK mit der der Elektrik

Sonntag, Februar 27th, 2011

Nach den nächtlichen Problemen ließ ich den Auris in der Werkstatt durchchecken. Dort wurde kein „geheimer“ Verbraucher gefunden und die Ladeleistung war auch OK. Also: Keine Ursache für die Tiefentladung im Parkhaus gefunden. Auch im Internet wurde das Problem nicht als hybrid-typisch beschrieben, so dass ich erst mal von einem Einzelfall ausgehe. Immerhin – das mit der Mobilitätsgarantie hat ja gut funktioniert. Jetzt hoffe ich, dass das Problem nicht wieder auftritt!

Hinweis: Zum vorhergehenden Beitrag  gibt es einen interessanten Kommentar. Der eigentliche Startvorgang des Hybrid erfolgt über die Hybridbatterie, die 12 Volt-Batterie startet nur die Bordelektronik. Außerdem stellte ich kürzlich fest, dass die Innenbeleuchtung über die Türschaltung geschaltet brannte, obwohl Türen fest geschlossen waren. Nachdem ich die Fahrertür einmal kurz geöffnet und wieder geschlossen hatte, ging das Innenlicht aus. Ergo: Man sollte vor allem bei längerem Abstellen darauf achten, dass keine Verbraucher laufen. Zum Thema Starthilfe habe ich im „Priuswiki“ (gilt auch alles für den Auris Hybrid) eine interessante Abhandlung gefunden:

http://priuswiki.de/wiki/Starthilfe

Spät in der Nacht ist alles tot

Montag, Februar 21st, 2011

Ein Titel, den man zunächst einmal in einem Beitrag über ein Hybridauto nicht erwartet hätte. Er bedarf der Aufklärung. Aber fangen wir vorn an. Auf die Dienstreise nach Ahrweiler folgte eine Woche Wandern auf Mallorca im wunderschönen Port de Soller im Hotel Marina, das wirklich zu empfehlen ist. Der Leihwagen, ein französisches Modell, erinnerte mich mit seinem unrund laufenden Motor daran, wie gut man es mit einem Toyota in der Regel hat. Meine Jahre zurückliegenden Erfahrungen mit der französischen Marke bestätigten sich wieder einmal. Ich sehnte mich nach meinem Auris…

Schön war es in Puerto de Soller

Nach der schönen Woche auf Mallorca ging es spät am Abend nach Bremen zurück, wo uns der Auris Hybrid bereits im Parkhaus 2 erwartete. Nur: die Woche allein im Parkhaus hatte ihm offensichtlich nicht gut getan. Als ich mit müdem Griff zu später Stunde kurz vor Mitternacht den Auris „keyless“ öffnen wollte, tat sich nichts. Das Auto war mausetot. Auch mit dem Funkschlüssel tat sich nichts. Erst als ich den im Funkschlüssel versteckten manuellen Schlüssel ins Schloss steckte, kam ich ins Auto. Aber nur durch die Fahrertür. An den Kofferraum kam ich gar nicht. Der Wagen war völlig stromlos. Offensichtlich hatte ein „geheimer“ Verbraucher in der Woche im Parkhaus seine Arbeit verrichtet und die 12 Volt Batterie völlig entleert.

Mir blieb nichts anderes, als das Callcenter für die Mobilitätsgarantie anzurufen. Folgte jetzt noch eine Nacht in einem Bremer Hotel? Die nette Stimme aus dem Süden Deutschlands war überhaupt nicht verwundert über mein Ansinnen und sicherte mir in der nächsten halben Stunde einen Pannendienst zu. Währenddessen näherte sich der Zeiger der Geisterstunde und es wurde kalt und kälter. Außerdem hatte ich mein Parkticket mit 55 Euro bereits bezahlt.  Die halbe Stunde Ausfahrtzeit verstrich schnell.

Als der Pannendienst pünktlich kam, zeigte sich der Monteur ebenfalls nicht verwundert: „Das ist schon mein dritter Hybrid“. Ein wenig Suchen musste er für die Kontaktpunkte am Auris allerdings schon, die anderen zwei „toten“ Hybrids waren wohl Prius.  Nach einigem Suchen wurde der Starthilfekoffer angeschlossen und der Wagen gestartet. Nur: Was macht man, wenn die Start/Stopp-Automatik den Motor ganz schnell wieder stoppt? Also alles wieder auspacken, neuer Versuch und nun den Weg für das sofortige Losfahren freimachen.

Erneuter Druck auf den Startknopf, der Motor läuft. Schnell rückwärts und ein Stossgebet, dass der Motor nicht ausgehen möge. Gas geben und den Powermodus anklicken. Dann wird der Motor wohl laufen. Aber unten steht der Pannendienst vor der Ausfahrt und kommt nicht raus. Ich muss bremsen. Der Motor geht aus. Fängt das Spiel von vorn an?

Um es kurz zu machen: Offensichtlich hatte die Batterie bereits etwas Energie, so dass der der Neustart gelang. Schnell zurückgesetzt, immer etwas Gas dabei, und die zweite Ausfahrt genommen. Dem Pannendienst wünschte ich, dass auch er einen Weg durch die Schranke fand. Warten konnte ich allerdings nicht auf ihn. Weit nach Mitternacht waren wir zuhause. Die erste Panne mit Liegenbleiben überhaupt mit einem Toyota, abgesehen von Reifenschäden in der namibianischen Wüste mit einem Hilux.

Aus meiner Sicht ist zu klären, was dem Fahrzeug den Strom entzieht. Und die Motorsoftware sollte erkennen, wenn die Batterie zu wenig Spannung hat und die Start/Stopp-Automatik dann aushebeln. Hier gibt es also noch etwas Arbeit. Über das Ergebnis werde ich in Kürze berichten. Hoffe ich.

Komfortables Fahren auf der Langstrecke

Sonntag, Februar 20th, 2011

Einmal Ahrweiler und zurück – über 800 Kilometer. Zunächst: Es fährt sich komfortabel mit den zahlreichen Fahrassistenten. Scheibenwischer, Licht, Tempo, Radio, Handy – alles automatisch. Auch der Sitz des Auris ist auf der langen Strecke ganz bequem. Ich kam ausgeruht nach über 400 Kilometern in Ahrweiler an. Klasse war das Cruisen nach Altenahr. Elektrisch durch die Kurven gleiten, ganz leise und dabei die Weinberge genießen, das hat schon was.

Als ich wieder zuhause war,  bestätigten Tankstelle und die Verbrauchsanzeige einen relativ geringen Gesamtverbrauch: 5,1 Liter. Also etwas mehr, als im Hochglanzprospekt. Aber damit war zu rechnen. Dazu kommt, dass es eher kalt war, was den Verbrauch in die Höhe treibt. Auf dem Hinweg war es übrigens etwas mehr, als auf dem Rückweg. Gefahren bin ich überwiegend mit Tempomat und mit etwa 120 km/h.

5,1 Liter auf der Langstrecke