Bei den Teilen nimmt es Toyota von den Lebendigen

August 8th, 2011

Ein LKW verlor eine Betonplatte auf der Autobahn. Meine Frau fuhr mit dem Auris Hybrid mit den linken Rädern drüber. Nun haben die ja in der Executive-Ausstattung etwas niedrige Reifen und besonders edle Felgen (sagt Toyota). Beide hatte jedenfalls einen Knacks weg und mussten ausgetauscht werden. Die Reifen waren ebenfalls beide hinüber. Ich also zu Toyota und bestelle neue Räder. Als ich den Preis für eine Alufelge erfahre, schlage ich fast hin: 662 Euro plus Reifen etc. Für die beiden Räder habe ich schließlich 1700 Euro bezahlt. Also ein Fall für die Vollkasko und das ohne eigene Schuld.

Toyota auf mein Beschwerdeschreiben hin:

„Wir bedauern, dass der Preis für das von Ihnen benötigte Ersatzteil Sie verärgert hat, können jedoch bestätigen, dass Ihr Toyota Händler Ihnen einen Betrag berechnet hat, der bis auf wenige Cent unserer unverbindlichen Preisempfehlung entspricht.

Der Verkaufspreis eines Ersatzteils resultiert nicht allein aus den reinen Fertigungskosten, sondern setzt sich aus diversen Positionen zusammen. Er ist das Ergebnis einer branchenüblichen Mischkalkulation. In der Regel ist es daher so, dass unsere Ersatzteilpreise im Vergleich mit unseren Mitbewerbern untereinander harmonieren.

Wir hoffen, dass zukünftig wieder die positiven Erfahrungen rund um Ihren Toyota überwiegen und wünschen Ihnen eine allzeit sichere und gute Fahrt!“

Mit freundlichen Grüßen, Ihre
Toyota Deutschland GmbH

Also frei nach Toyota: „Nichts ist unmöglich!“ – Ich jedenfalls empfehle in Zukunft Stahlfelgen!

Mit dem Auris Hybrid über’s Timmelsjoch

August 8th, 2011

Zunächst noch etwas zum Verbrauch: Ich habe ein bisschen den Eindruck, alles unter fünf Litern hat mehr mit Werbung als mit Wirklichkeit zu tun. Wenn man langsamer über die Autobahn fährt, liegt der Auris bei 5,1 Litern, fährt man etwas schneller sind es eher 5,5 Liter. Immerhin, der normale schluckt da eher 7,5 Liter. Mit dem tanke ich für rund 600 km etwa für 70 – 75 Euro, während es beim Hybrid für rund 650 km etwa 50 Euro sind. Das hat sich so eingependelt.

Fährt man mit dem Auto das Timmelsjoch hoch, geht es nur per Motor. Elektrisch läuft da nichts mehr. Dabei zeigt die „momentane Verbrauchsanzeige“ schon mal 25 Liter an. Geht’s dann wieder runter, sind es allerdings nur noch 0,0 Liter. Das gleicht sich aus. Hat man die Berge hinter sich, läuft es auf so 5,4 Liter heraus. Allerdings wird der Motor bergauf schon mal richtig laut. Das liegt vor allem an der Automatik. Von 136 PS merkt man dann nicht mehr soviel.

Geht es bergrunter, bietet es sich an auf B zu schalten. Dann setzt eine verstärkte Motorbremse ein und der Akku wird noch stärker geladen. Siehe da: Dann zeigt die Akkuanzeige auch schon mal „ganz voll“ an, was im flachen Land eigentlich nicht passiert. Ist der Akku aber ganz voll, und es geht steiler bergab, fängt der Motor richtig an zu jaulen. Ich habe dann lieber wieder auf D geschaltet.

Elektrisch über das Timmelsjoch

Mit dem Hybrid (nicht elektrisch) über das Timmelsjoch nach Südtirol

In den Bergen von Südtirol bin ich mit dem Hybrid über jede Steigung und überall hin gekommen. Insgesamt war es wieder ein sehr bequemes Fahren mit dem Unterstützungspaket des Auris. Beim engen Carport der Pension bewährte sich wieder die Rückfahrkamera.

Auris Hybrid schont seine Bremsen „by wire“

März 6th, 2011

Als ich mich jetzt näher mit der Technik meines Hybrids vertraut gemacht habe, stieß ich auf einen ungewöhnlichen Punkt: Macht man nicht gerade eine Vollbremsung, sondern bremst sanft, berühren die Bremsklötze die Scheiben gar nicht. Gebremst wird beim Hybrid zunächst über die Generatoren, dann über die Motorbremse und erst ganz zuletzt mit den Radbremsen. So kommt es, dass Toyota Hybrid-Besitzer schon mal fünf Jahre mit den selben Bremsklötzen unterwegs sind. Erst unter 8 km/h kommen die Bremsen der Räder voll zum Tragen, um einen schnellen Stillstand des Fahrzeugs zu erreichen.

Die Bremsen werden nicht in erster Linie über die Bremsflüssigkeit bedient, sondern über Sensoren per Kabel („by wire“). Die Elektrik ist über starke Kondesatoren abgesichert. Geht trotzdem etwas schief, kommt die konventionelle Bremsung über die Vorderräder zum Tragen. Man muss dann etwas mehr zutreten… Kaum zu glauben, dass so viel Hochtechnologie zu so einem fairen Preis gehandelt wird. Man sollte natürlich darauf achten, dass immer genug Strom an Bord ist und keine Verbraucher geschaltet sind!

Vorderradbremse aus dem Prius III, die auch beim Auris eingebaut ist  (Quelle: Priuswiki)

Prius III – Bremse stoppt auch den Auris Hybrid

Alles OK mit der der Elektrik

Februar 27th, 2011

Nach den nächtlichen Problemen ließ ich den Auris in der Werkstatt durchchecken. Dort wurde kein „geheimer“ Verbraucher gefunden und die Ladeleistung war auch OK. Also: Keine Ursache für die Tiefentladung im Parkhaus gefunden. Auch im Internet wurde das Problem nicht als hybrid-typisch beschrieben, so dass ich erst mal von einem Einzelfall ausgehe. Immerhin – das mit der Mobilitätsgarantie hat ja gut funktioniert. Jetzt hoffe ich, dass das Problem nicht wieder auftritt!

Hinweis: Zum vorhergehenden Beitrag  gibt es einen interessanten Kommentar. Der eigentliche Startvorgang des Hybrid erfolgt über die Hybridbatterie, die 12 Volt-Batterie startet nur die Bordelektronik. Außerdem stellte ich kürzlich fest, dass die Innenbeleuchtung über die Türschaltung geschaltet brannte, obwohl Türen fest geschlossen waren. Nachdem ich die Fahrertür einmal kurz geöffnet und wieder geschlossen hatte, ging das Innenlicht aus. Ergo: Man sollte vor allem bei längerem Abstellen darauf achten, dass keine Verbraucher laufen. Zum Thema Starthilfe habe ich im „Priuswiki“ (gilt auch alles für den Auris Hybrid) eine interessante Abhandlung gefunden:

http://priuswiki.de/wiki/Starthilfe

Spät in der Nacht ist alles tot

Februar 21st, 2011

Ein Titel, den man zunächst einmal in einem Beitrag über ein Hybridauto nicht erwartet hätte. Er bedarf der Aufklärung. Aber fangen wir vorn an. Auf die Dienstreise nach Ahrweiler folgte eine Woche Wandern auf Mallorca im wunderschönen Port de Soller im Hotel Marina, das wirklich zu empfehlen ist. Der Leihwagen, ein französisches Modell, erinnerte mich mit seinem unrund laufenden Motor daran, wie gut man es mit einem Toyota in der Regel hat. Meine Jahre zurückliegenden Erfahrungen mit der französischen Marke bestätigten sich wieder einmal. Ich sehnte mich nach meinem Auris…

Schön war es in Puerto de Soller

Nach der schönen Woche auf Mallorca ging es spät am Abend nach Bremen zurück, wo uns der Auris Hybrid bereits im Parkhaus 2 erwartete. Nur: die Woche allein im Parkhaus hatte ihm offensichtlich nicht gut getan. Als ich mit müdem Griff zu später Stunde kurz vor Mitternacht den Auris „keyless“ öffnen wollte, tat sich nichts. Das Auto war mausetot. Auch mit dem Funkschlüssel tat sich nichts. Erst als ich den im Funkschlüssel versteckten manuellen Schlüssel ins Schloss steckte, kam ich ins Auto. Aber nur durch die Fahrertür. An den Kofferraum kam ich gar nicht. Der Wagen war völlig stromlos. Offensichtlich hatte ein „geheimer“ Verbraucher in der Woche im Parkhaus seine Arbeit verrichtet und die 12 Volt Batterie völlig entleert.

Mir blieb nichts anderes, als das Callcenter für die Mobilitätsgarantie anzurufen. Folgte jetzt noch eine Nacht in einem Bremer Hotel? Die nette Stimme aus dem Süden Deutschlands war überhaupt nicht verwundert über mein Ansinnen und sicherte mir in der nächsten halben Stunde einen Pannendienst zu. Währenddessen näherte sich der Zeiger der Geisterstunde und es wurde kalt und kälter. Außerdem hatte ich mein Parkticket mit 55 Euro bereits bezahlt.  Die halbe Stunde Ausfahrtzeit verstrich schnell.

Als der Pannendienst pünktlich kam, zeigte sich der Monteur ebenfalls nicht verwundert: „Das ist schon mein dritter Hybrid“. Ein wenig Suchen musste er für die Kontaktpunkte am Auris allerdings schon, die anderen zwei „toten“ Hybrids waren wohl Prius.  Nach einigem Suchen wurde der Starthilfekoffer angeschlossen und der Wagen gestartet. Nur: Was macht man, wenn die Start/Stopp-Automatik den Motor ganz schnell wieder stoppt? Also alles wieder auspacken, neuer Versuch und nun den Weg für das sofortige Losfahren freimachen.

Erneuter Druck auf den Startknopf, der Motor läuft. Schnell rückwärts und ein Stossgebet, dass der Motor nicht ausgehen möge. Gas geben und den Powermodus anklicken. Dann wird der Motor wohl laufen. Aber unten steht der Pannendienst vor der Ausfahrt und kommt nicht raus. Ich muss bremsen. Der Motor geht aus. Fängt das Spiel von vorn an?

Um es kurz zu machen: Offensichtlich hatte die Batterie bereits etwas Energie, so dass der der Neustart gelang. Schnell zurückgesetzt, immer etwas Gas dabei, und die zweite Ausfahrt genommen. Dem Pannendienst wünschte ich, dass auch er einen Weg durch die Schranke fand. Warten konnte ich allerdings nicht auf ihn. Weit nach Mitternacht waren wir zuhause. Die erste Panne mit Liegenbleiben überhaupt mit einem Toyota, abgesehen von Reifenschäden in der namibianischen Wüste mit einem Hilux.

Aus meiner Sicht ist zu klären, was dem Fahrzeug den Strom entzieht. Und die Motorsoftware sollte erkennen, wenn die Batterie zu wenig Spannung hat und die Start/Stopp-Automatik dann aushebeln. Hier gibt es also noch etwas Arbeit. Über das Ergebnis werde ich in Kürze berichten. Hoffe ich.

Komfortables Fahren auf der Langstrecke

Februar 20th, 2011

Einmal Ahrweiler und zurück – über 800 Kilometer. Zunächst: Es fährt sich komfortabel mit den zahlreichen Fahrassistenten. Scheibenwischer, Licht, Tempo, Radio, Handy – alles automatisch. Auch der Sitz des Auris ist auf der langen Strecke ganz bequem. Ich kam ausgeruht nach über 400 Kilometern in Ahrweiler an. Klasse war das Cruisen nach Altenahr. Elektrisch durch die Kurven gleiten, ganz leise und dabei die Weinberge genießen, das hat schon was.

Als ich wieder zuhause war,  bestätigten Tankstelle und die Verbrauchsanzeige einen relativ geringen Gesamtverbrauch: 5,1 Liter. Also etwas mehr, als im Hochglanzprospekt. Aber damit war zu rechnen. Dazu kommt, dass es eher kalt war, was den Verbrauch in die Höhe treibt. Auf dem Hinweg war es übrigens etwas mehr, als auf dem Rückweg. Gefahren bin ich überwiegend mit Tempomat und mit etwa 120 km/h.

5,1 Liter auf der Langstrecke

Auris Hybrid belegt ersten Platz beim „Auto der Zukunft“

Januar 10th, 2011

Auris Hybrid Schriftzug

Platz 1 für den Auris Hybrid – weit vor allen anderen!

Nachdem der Auris Hybrid bereits beim ADAC EcoTest gewann und beim Verkehrsclub Deutschlands (VCD) auf Platz eins vor dem Prius landete, erreichte der Umwelt-Auris jetzt laut neuestem Spiegel den Titel des „Autos der Zukunft“ beim ADAC. Mit erheblich schlechteren Punktzahlen folgten ein VW mit Erdgasantrieb und ein BMW-Diesel mit Start-Stopp-Automatik. Da wollte man wohl den deutschen Autobauern auch etwas zukommen lassen. Der Titel wird übrigens an das Fahrzeug vergeben, das im höchsten Maß „umweltfreundlich, nachhaltig und zukunftsfähig“ ist, so der ADAC. Der Auris Hybrid erhielt die Note 2,33, die mit großem Abstand beste Bewertung im Zukunftstest. Die folgenden Fahrzeuge von VW und BMW erhielten Werte von 5 und 5,33 und lagen beide über 120 g CO².

Inzwischen fuhr ich nach der Übernahme des Fahrzeugs zum ersten relevanten Tankstopp. Trotz Kälte, Schnee und Eis, und den damit verbundenen schwierigen Fahrbedingungen, verbrauchte der Auris Hybrid nur knapp über fünf Liter. Das lässt hoffen, wenn die Temperaturen jetzt ansteigen. Bei einer ersten längeren Fahrt nach Hamburg zeigte sich der Auris als leises und sehr komfortables Auto. Im Großstadtverkehr macht es richtig Spaß, mit der Automatik zu cruisen. Angenehm ist auch die Bluetooth-Schnittstelle zum Handy, die bestens mit dem IPhone zusammen arbeitet und beim Einsteigen automatisch eine Verbindung herstellt. Die USB-Buchse im Handschuhfach (3,5 mm Klinke gibt es auch) fand sofort Gefallen bei den Kids. Einfach einen USB-Stick mit der neuesten Musik einstecken und ab gehts. Jetzt habe ich immer einen Teil meiner Musiksammlung dabei!

Es macht Spaß – auch im Winter

Januar 1st, 2011

 Sonnenuntergang nahe Westerholz

 Sonnenuntergang nahe Westerholz

Stau auf der B 75 – vermutlich ist die Autobahn gesperrt. Also wenden und über Westerholz nach Hause. Der Auris Hybrid ist beim Wenden ebenso handlich, wie der normale Auris, den ich als Zweitwagen habe. Mit dem Umweg werde ich reich beschenkt: Ein toller Sonnenuntergang baut sich links auf. Also hinein nach links in einen kleinen Seitenweg, der allerdings beiderseits von hohem Schnee gesäumt ist. Mit der Kamera halte ich den Augenblick fest, suche noch die eine oder andere ungewöhnliche Perspektive.

Nun geht es ans Drehen auf dem schmalen Weg. Kann man mit der stufenlosen Schaltung des Auris das Auto auf kurzen Wegen vor und zurück schaukeln auf dem schmalen Weg? Würde das auch funktionieren, wenn man sich festgefahren hätte? Es geht! Einfach das kleine Hebelchen vor und zurück, dabei lässt sich der Auris leicht lenken. Schon steht der Hybrid andersherum. So hätte ich mich auch freischaukeln können, wenn ich festgesessen hätte.

Wenn der Motor warm ist, kann man auch im Winter vollelektrisch fahren. Wegen der zahlreichen Verbraucher (Licht, Heizung, Gebläse, Sitzheizung etc.) benötigt der Wagen im Winter allerdings etwas mehr Zeit, um den Hybridmodus voll nutzen zu können. So kommt bei Minustemperaturen  ein höherer Verbrauch zustande. Ihre Vorteile kann die Hybridtechnik ganz klar bei gemäßigten Temperaturen und kurzen bis mittleren Strecken voll einsetzen.

In Köln hat der Auris Hybrid in einem 24-Stunden-Test übrigens den Rekord-Durchschnittsverbrauch von 3,49 Litern auf hundert Kilomenter geschafft.Das ist doch schon was! Ich ertappe mich immer öfter dabei, den Auris so oft es geht im Elektromodus zu fahren. Eher mal etwas langsamer, dafür schnurrt er fast geräuschlos dahin. In Scheeßel müsste das auf der B 75 von Ortsschild zu Ortsschild zu schaffen sein…

Schalthebel der stufenlosen Automatik

Schalthebel der stufenlosen Automatik in „Bluemotion“-Optik

Fast lautlos surrt er dahin…

Dezember 18th, 2010

Da steht er – blitzeblank in der Ausstellungshalle von Toyota Bassen in Rotenburg. Wie immer bei Bassen ist alles gut vorbereitet. Das wissen die Kunden zu schätzen. Fahren andernorts über 20 Prozent VWs durch die Stadt, sind es in Rotenburg ebenso viele Toyotas, die das Bild auf den Straßen prägen. Freundlichkeit, Entgegenkommen und guter Service machen sich eben bezahlt. Und – entgegen aller Unkenrufe aus den USA – seit fast 20 Jahren habe ich keine Probleme mit meinen Toyotas. Bei Toyota zahlt man nur Inspektionen und vielleicht Verschleißteile. In all den Jahren habe ich nie einen Euro für Reparaturen ausgegeben. Da bleibt man Toyota treu, auch wenn die Amerikaner Probleme mit dem Gas haben.

Draußen liegt hoher Schnee, gleich wird das neue Auto aussehen wie alle Autos draußen. Nachdem ich die Formalitäten erledigt habe, fahre ich vom Hof. Ich ziehe an dem kleinen Hebelchen, das dort sitzt, wo üblicherweise der Schalthebel seinen Platz hat. Vor – Zurück – Neutral – Parken – Motorbremse beim Bergabfahren, sind die Stellungen die angesteuert werden können. Die Automatik ist stufenlos, schaltet also nicht merkbar.

Da der Tank fast leer ist, geht es erstmal zur Tankstelle. 45 Liter passen in den Tank. Mit einem eingefahrenen Fahrzeug kann man angeblich bei gutem Wetter über tausend Kilometer mit einem Tankinhalt fahren. Rund 37 Liter kann ich nachtanken, er hat also eine solide Reserve.

Als ich an der Tankstelle wieder losfahre, schaut alles hinterher. Ohne (Benzin-)Motor rollt der Auris an und schnurrt dabei so leise, dass man nichts hört, fast wie ein Elektrokarren auf dem Flughafen. Rund anderthalb Kilometer kann man mit vollem Akku völlig ohne Benzinmotor fahren. Kommt die Tachonadel über die 60 km/h-Marke, springt der Benzinmotor (99 PS) automatisch an und unterstützt den Elektromotor ( 66 KW), der von einem Akku im Kofferraum gespeist wird. Der Akku wird im Schubbetrieb oder beim Bremsen immer wieder aufgeladen.

Angegeben ist der Auris mit 3,8 Liter Durchschnitt bei 89 g CO². Damit liegt der Auris mit an der Spitze. Und er sieht deutlich besser aus, als der Prius vom gleichen Hersteller.

Auris Hybrid von vorn

Innendrin ist der Auris richtig geräumig. Mit der schräggestellten Windschutzscheibe mit viel Platz vor der Nase bekommt man ein Raumgefühl wie in der S-Klasse. Einzig der Kofferraum ist etwas mickrig. Aber: eine Kiste Wasser geht auch hinein:

Kofferraum des Auris Hybrid

Jetzt geht es erst mal ans Studium der dicken Betriebsanleitung. Schließlich hat der Auris jede Menge neuer Technik intus.  Den Schlüssel muss man nur noch in der Tasche haben. Greift man in den Griff der Fahrer- oder Beifahrertür, wenn der Schlüssel in der Nähe ist, kann das Auto schlüssellos geöffnet werden. Das gleiche gilt für den Kofferraum. Verschlossen wird der Wagen mit Drücken auf einen kleinen Knopf am Griff bzw. der Kofferklappe.

Zum Starten drückt man nur Power-Knopf, schon springt alles an. Nur vom Motor hört man nichts. Der (und zwar der E-Motor beim Anfahren) startet erst, wenn man Gas gibt. Schon ein merkwürdiges Gefühl. Demnächst mehr zu den inneren Werten des umweltfreundlichen Autos der Zukunft.

So siehts innendrin aus

Was können wir für unsere Umwelt tun?

Dezember 13th, 2010

Nachdem sich so viele Leute für den Blog über meinen Jakobsweg interessieren (www.foto-text.de), will ich dieses Medium nutzen, um Interessierte über neue Entwicklungen im Umweltschutz zu informieren. Zum Einen über meine seit fast elf Jahren hervorragend laufende Photovoltaik-Anlage, zum Anderen über mein zukünftiges Auto, einen Toyota Auris Hybrid. Bei Bedarf kommen weitere Themen hinzu. Was ich mir damit erhoffe? Dass noch viele weitere Umweltfreunde sich für die umweltbewusstere Lösung entscheiden  (ohne die Sache gleich verbissen zu sehen). Insofern werde ich offen über Vor- und Nachteile berichten, denn die gibt es natürlich auch.

Der neue Auris Hybrid mit den zwei Herzen